Seltsame Begegnung der 5.Art

Bin am Sonntag 15.2.09 wieder mal morgens so um 7.30 Uhr durch den Wald gejoggt. Es herrschen Temperaturen um – 6° Celsius. Da kommt mir ein spärlich angezogener (nur mit einer shorts und einer Armbanduhr bekleideter), joggender Mann entgegen: Also blanker Oberkörper, blanke Beine, bei den Temperaturen. Ob er sich „stählen“ wollte??? Auf dem Rückweg sehe ich ihn noch mal in der Ferne Liegestützen machen. Seltsam, seltsam . . .
Vor einem Jahr kam mir übrigens um dieselbe Uhrzeit ein (bis auf Sandalen und Armbanduhr) völlig nackter Mann entgegen, wem ist das schon mal passiert? Er grüßte mich sogar. Ich war so perplex, dass ich nicht mehr sagen kann, ob es derselbe von vor ein paar Tagen war.
Das also passend zu Weiberfastnacht!!

Die Polizei such Zeugen: Handtaschenraub

Die Polizei such Zeugen: Handtaschenraub

Sankt Augustin (ots) – Am 15. Juli2008, gegen halb eins in der Nacht befanden sich eine 16-jährige Teenagerin aus Sankt Augustin und ihre 16-jährige Freundin aus Hürth auf dem Schulgelände des Rhein-Sieg-Gymnasiums. Als sich die beiden für kurze Zeit getrennt hatten, kam plötzlich eine dunkel bekleidete männliche Person vermutlich mittleren Alters, ca. 170 cm groß, (weitere Beschreibung ist nicht vorhanden), auf die Sankt Augustinerin zu und entriss ihr die Handtasche. Diese wurde später in der Nähe wieder gefunden. Gestohlen wurden zwei Geldbörsen mit Bargeld und ein Handy. Der Gesamtschaden beträgt ca. 200,- €. Wer Angaben zum Tathergang machen kann, kann sich an jede Polizeidienststelle werden.

Der Landrat des Rhein-Sieg-Kreises
als Kreispolizeibehörde
Pressestelle
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Kolumne: Nette Nachbarn… Teil II

Denken Sie mit mir über die Frage nach, wie man Kinder, zu verantwortungsbewusstem Verhalten erziehen kann, oder besser ob 6 jährige schon kriminell sind… Ja, machen sie sich bitte einmal Gedanken um diese Frage.

Kinder fahren Fahrrad, das ist so seit das Rad erfunden wurde. Naja, ganz so ist es natürlich nicht, denn mit Rädern aus Stein wäre ein fahren wohl kaum möglich, aber sie fahren Fahrrad und es könnte auch passieren das es mal einen unabsichtlichen Kratzer im Auto gibt. Soweit so gut, alles überhaupt kein Problem denn es gibt ja die Versicherung. Was aber wenn niemand gesehen hat ob es die Kinder waren? Ist es dann Richtig das ein Zettel an das Auto geheftet wird mit dem Spruch:

„Wer Eigentum anderer vorsätzlich beschädigt und nicht angibt ist ein Krimineller„.

Das alleine stimmt ja, aber einen Zettel an das Auto zu heften ist auch irgendwie unüberlegt da es finstere Zeitgenossen auf die Idee bringen könnte eine Beule in das Auto zu machen… und das muss ja nun auch nicht sein, oder? Zum Glück ist nichts passiert, puh… da hat der nette Herr Nachbar aber Glück gehabt das niemand auf diese dümmliche und dann wirklich kriminelle Idee gekommen ist…

Übrigens, haben einige Kinder, die uns auch bekannt sind aus der Umgebung, die Blätter von unseren Pflanzen abgerissen… Wo hab ich denn bloß meine Zettel?

Ups, da schweife ich doch ab… Zurück zum Thema: Jedenfalls waren in Nachbars Auto Beulen oder Kratzer und am folgenden Tag ein Brief in unserem Briefkasten. Ich denke noch endlich bekomme ich mal wieder nette Post und nicht nur die Handyrechnung vorgelegt… Doch das war ein Gedanke der sofort wieder verworfen werden musste, denn mit nett und freundlich war nichts. Es war Post vom Nachbarn mit dem Hinweis das Kratzer in Nachbars Auto wären und man die Täter unbekannterweise angezeigt hätte.  Das eigentlich merkwürdige an dieser Sache ist das nur unsere Familie diesen Brief bekommen hat. Sehr Verdächtig…

Versucht da einer, ohne es zu wagen dies laut zu sagen, die Schuld den Kindern zu geben oder wollte man uns nur informieren das es Kratzer, Beulen im Auto gibt, wie es die Klatsch-Presse macht? Und was soll das überhaupt, das nur die Familie mit Kindern einen solchen Brief bekommt? Wäre es nicht besser gewesen an alle in der Nachbarschaft diesen Brief zu verteilen um so zu ermöglichen das der kriminelle Bösewicht sich meldet und den Schaden begleicht?

Die Frage die mich aber wirklich bewegt ist: Warum schreibt man eigentlich solche Briefe und lebt den Kindern nicht vor das sie mal persönlich gefragt werden oder sucht das offene Gespräch mit den Eltern? Unfähigkeit sich vernünftig zu artikulieren? Jedenfalls kann ich mich vernünftig unterhalten und habe meine Kinder mal gefragt ob sie wüssten wer den Kratzer in das Auto gemacht hätte und das es ja auch die Versicherung gäbe die dies bezahlt, also alles kein Problem wäre für denjenigen der die Kratzer oder die Beule gemacht hat. Als Antwort war zu vernehmen das sie es nicht wissen.

Na gut ich habe daraus etwas gelernt:

Vermutlich gibt es mehr Menschen die ein gewisses Problem mit der Kontaktaufnahme haben um ein offenes Wort an einen zu richten als man denkt… Traurig.

Ich habe auch gelernt das es meinen Nachbarn am liebsten wäre, die Kinder würden den ganzen Tag vor Computerspielen oder der Glotze sitzen, denn dann hört und sieht man sie nicht. Allerdings frage ich mich was ihr Nachbarn für Menschen seid, das ihr da so rumgiftet? Seid ihr nie Kinder gewesen die gespielt, gelacht und auch mal Lärm gemacht haben, vielleicht auch mal unabsichtlich etwas beschädigt? Den ständigen Fluglärm, den Rasenmäher, das wird alles mehr oder weder klaglos hingenommen, aber kaum spielen ein paar Kinder ausgelassen, schreit auf einmal alles: „Ruhestörung“. Ist schon eine merkwürdige Welt, in der wir leben…
Aber die Welt, so wie sie jetzt ist, haben wir gemacht…

Ich muss noch erwähnen, dass die Nachbarn Enkel haben die öfter dort zu Besuch sind und für die das natürlich alles nicht gilt, da diese nach der Auskunft des Nachbarn gut erzogen wären… Eine sehr gute Einstellung wie ich finde und die ich mal für mich übernehmen werde, denn gleiches Recht für alle…

Dann gibt es hier noch die sehr netten Menschen die versuchen, obwohl man ihnen überhaupt nicht bekannt ist, die weitere Nachbarschaft die sich aus allem raushält und ihr Leben leben möchte, gegen einen auf zu bringen. Es ist ja nicht so das hier in der Straße noch nie jemand weggeekelt wurde oder noch nie Rufmord begangen wurde. Woher ich das weis? Ich bin hier hergezogen zu meiner Partnerin, die schon lange lange lange hier wohnt und ganz ganz ganz plötzlich von den netten Nachbarn gemieden wird. Aber das ist eine andere Geschichte vom Eindringling in das heile Weltbild in das er scheinbar nicht passt…

Black Bird´s Kolumne: Eine nette Nachbarschaft… Teil 1

Anfang August bin ich nach St.Augustin – Niederpleis gezogen mit der Vorstellung das die Menschen hier in NRW offener und herzlicher wären als in Norddeutschland, leider musste ich lernen das dem nicht so ist. Das eigentliche Thema ist aber die Kinderfreundlichkeit von den so toleranten Nachbarn.

Wir wohnen mit unseren 5 Kindern in einem Reihenhaus in der nähe des Schulzentrums, mit einem Garten vorne und einem hinten, der hintere Garten wird durch eine schöne hohe weise Mauer abgegrenzt und die Kinder sind natürlich auch nicht gerade leise, spielen, toben fahren Fahrrad auf der wirklich ruhigen Straße in die höchstens mal ein Vertreter verirrt, wenn überhaupt. Langweilig ist…

Naja, so langweilig ist es ja nun auch nicht, schließlich gibt es ja noch die Nachbarn die gerne mal hinter dem Gardinen behangenen Fenster stehen und sich die Welt draußen anschauen um mal etwas spannendes zu erleben und sich voller Freude in ihr sicheres Heim zurück ziehen wenn sie entdeckt werden und wenn die Nachbarn das machen kann es nicht so langweilig sein, oder? Vielleicht hat es aber auch etwas damit zu tun das wieder Stoff gesucht wird um über andere zu reden… weil man selber nichts zu sagen hat…

In meiner Heimatstadt hat sich keiner von Kinderlärm gestört gefühlt, auch fängt dort die Mittagsruhe nicht um 12:30 Uhr sondern um 13 Uhr an. Wie ich darauf komme? Nun ja, eines Mittags gegen 12:30 Uhr liefen die Kinder trampelnd die Treppe im Haus hinauf und wieder hinab, es hat nicht lange gedauert da stand eine ältere nette Dame vor der Haustür und machte uns darauf aufmerksam das die Mittagsruhe um 12:30 Uhr anfangen würde. Ich muss zugeben das mich das völlig irritiert hat und zum nachdenken angeregt hat. Ich frage mich ernsthaft ob ich bis jetzt in einem Land vor unserer Zeit gelebt habe…

Seit wann fängt die Mittagsruhe um 12:30 Uhr an und nicht um 13 Uhr, ich kann es mir nur so erklären das dort das Mittagessen um 12 Uhr auf dem Tisch steht und ab 12:30 Uhr ein Schläfchen gehalten wird um dem aufregenden Rentnerdasein zu entkommen, da müssen natürlich Kinder gefesselt werden oder besser noch eingesperrt, zumindest dürfen sie nicht Treppen besteigen.

Hat euch lieben verständnisvollen Nachbarn noch niemand gesagt das Kinderlärm in gewissen Grenzen toleriert werden muss? Nein? Dann tue ich das jetzt und im übrigen ist meine Meinung dazu:

Typisch Deutsch. Kinderfeindlich und arrogant… solche Leute sollten sich einen Platz auf dem Friedhof suchen… da haben sie genug Ruhe…

Danke! Bitte!

Das war jetzt aber noch harmlos und es wird eine Fortsetzung der wahren Geschichte geben die erzählt werden muss weil sich solche Nachbarn zu häufig in Deutschland tummeln.

Kuh im Baum

Ein Sprecher der Feuerwehr sagte: „Sowas hatten wir noch nie“. Was war geschehen? In der Siegniederung klemmte eine Kuh im Baum. Der Wiederkuer konnte sich aus eigener Kraft nicht befreien. Die Hrner des Tieres waren fest in der Rinde des Baumes verkeilt. Passanten riefen die Feuerwehr. Die Feuerwehr machte sich mit Brechstange und Bgelsge zu Werke die Kuh zu retten. Nach 30 Minuten hantieren konnte die Kuh ohne Verletzungen befreit werden.

Quelle: express.de

Kahlschlag an den Straßen und im Wäldchen

Wem ist das denn eingefallen? Alle Bäume an der Hennefer Straße abzuhauen? Gibt es eigentlich Anwohner, die das wollten? Ich bin jedenfalls nicht gefragt worden. Traurig sieht es aus und kahl.
Habt ihr auch mal ein kleines Toürchen durch den Joggerwald (bei der roten Schule St.Augustin-Niederpleis) gemacht? Ich finde den Kahlschlag furchtbar, genauso wie die riesenhaften tiefen Spuren von dem Kahlschlaggerät, das das verbrochen hat. Der Wald hat kaum noch Erholungsqualität und an einigen Stellen kann man quer durchsehen.

meint:

Frank